Autor: Gisela Makowski

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Die Texterin und Physiotherapeutin aus München fuhr die Salzkammergut Trophy 2006 als erstes Rennen ihres Lebens mit 45 Jahren. Der ehemaligen Fechterin gefiel das Mountainbiken so gut, dass sie fortan ihre Freizeit auf dem Bike verbrachte. Es folgten immer weitere MTB-Rennen. Größter Erfolg war der Sieg bei der Marathon Masters EM 2009 in Stattegg. Inzwischen fährt sie für das moooove RacingTeam. Ihr liebstes Rennen ist jedoch immer noch die A-Strecke der Salzkammergut Trophy.



12h Rennen im Mai – Vorbereitung auf die Trophy

24. Mai 2011

Der Rücken schmerzt, die Füße schmerzen, der Magen singt Chaos. Alles wie Hölle. Darüber balanciert nur noch der Chorleiter des Leidens: mein Wille geschieht. Wie abgedreht, 34 Runden lang.

Warum fahren Menschen freiwillig 12h-MTB-Rennen? Wenn/weil es sie an die Grenzen ihrer Leidens/Leistungsfähigkeit bringt? Was macht dieses Erleben mit mir?

Trainingsseufzer im Frühling …

12. März 2011

09.März 2011:
“Ach, wär das schön, wenn so eine Massenaufzucht serviler Muskelfasern gelänge – jederzeit bis zur Erschöpfung rekrutierbar. Stattdessen habe ich das Gefühl, ich müsse jede einzeln abfischen und aufpäppeln: es wächst einfach nichts hin – ein mickriger Schwarm im ansonsten leeren Wattmeer.”

Die Trophy im Schnee – Salzkammergut Trophy 2009

23. Februar 2011

um 4.00 früh war es noch Regen, doch dann kam Schnee ...

Das erste Mal A-Strecke …

7. Februar 2011

Und Fahren bis der Zielbogen kommt ...

Die Salzkammergut Trophy. Und die Salzkammergut Trophy. Ich weiß nicht, bei wie viel tausend Mountainbikern und -bikerinnen das Herz einen unwillkürlichen Bunny Hop macht, wenn sie an die Trophy denken. So viele Blitze der Erinnerungen: Freude, Kampfeswillen, Lachen, Schmäh, Frieren, Erschöpfung, Muskelkrämpfe, geliehene Schläuche, verliehene Luftpumpen und Augenblicke, die für immer bleiben werden: “Weisst du noch, als …”